Am Sonntag, 19.04. haben wir vom Campingplatz aus das historische Gelände der Rock Creek Station (u.a. Relaisstation für den Pony Express) besichtigt. Hilfreiche Information und eine Karte bekommt man in dem Visitor Center. Die Wege sind kurz und das Gebiet kann auch so gut auf eigene Faust erkundet werden.
Doch zunächst einmal ein paar Informationen zum Pony Express Trail.
Der Pony-Express war ein als Reiterstafette organisierter Postbeförderungsdienst in den Vereinigten Staaten und für rund ein Jahr die schnellste Postverbindung in Nordamerika. Die über 3.200 km lange Route verlief von Saint Joseph und den erschlossenen Siedlungsgebieten in Missouri durch die weitgehend menschenleeren Prärien in Kansas sowie Nebraska und über die Rocky Mountains nach Sacramento in Kalifornien. Einer der prominentesten Reiter war William Frederick Cody, später bekannt als Buffalo Bill.
Auf dieser interaktiven Karte sind die verschiedene Sehenswürdigkeiten (Museen, Informationszentren und historische Stätten, die Informationen und Erläuterungen bieten) entlang der Route markiert. Nicht jeder point of interest ist wirklich lohnenswert und mit einem Wohnmobil gut zu erreichen.
Die Rock Creek Station wurde 1858 entlang des Oregon-California Trail gegründet, um den Auswanderern Vorräte und andere Dienstleistungen anzubieten. Später diente die Station als Relaisstation für den Pony Express und schließlich als Postkutschenstation für die Overland-Postkutsche.
Nordwestlich des alten Stationsgeländes befindet sich der schönste Abschnitt mit unberührten Wagenrillen im Südosten Nebraskas. Diese Rillen, die sich über eine Länge von 1.600 Fuß (ca. 488 Meter) erstrecken, bieten einen beeindruckenden Anblick. Die Gebäude der Rock Creek Station wurden von der Nebraska Game and Parks Commission rekonstruiert, die den Standort und das angrenzende Museum nun als State Historic Park verwaltet.
In der angrenzenden Rock Creek Station State Recreation Area gelegen bietet ein wunderschön angelegter Campingplatz 25 Stellplätze mit Stromanschluss.
Campingreservierungen sind für die Hälfte der Stellplätze mit Stromanschluss möglich. Alle anderen Stellplätze werden nach dem Prinzip „First-come, first-serve“ vergeben, und Camper müssen ihre Übernachtungsgebühren in einem erhöhten, verschlossenen Kasten, dem sogenannten „Iron Ranger“, hinterlegen. An jeder Iron-Ranger-Station liegen Selbstbedienungsumschläge bereit, die nur Schecks oder Bargeld akzeptieren.












