Für unsere Tour haben wir grundsätzlich die einzelnen Etappen der Fahrtstrecke durchgeplant und die jeweiligen Übernachtungen vorab reserviert. Wie gewohnt stehen wir überwiegend auf staatlich verwalteten Campgrounds, vereinzelt werden wir auch „wild“ campen (Boondocking). Ein paar Campgrounds in Nebraska und Wyoming sind zu unserer Reisezeit nicht buchbar bzw. first-come, first-serve (fcfs). Für diese Übernachtungen haben wir uns schon ein paar Alternativen überlegt und werden je nach Lage vor Ort entscheiden.
Warum reservieren wir die Campgrounds vorab? Ist das wirklich erforderlich?
Camping ist in den USA extrem beliebt und hat einen deutlich höheren Stellenwert als in Europa. Das hat mehrere Gründe. Hotels sind in den USA teuer. Anders sieht es beim Camping aus. Es gibt verschiedene Möglichkeiten und unterschiedliche Preisklassen. Die staatlich verwalteten Campgrounds liegen naturnah in begehrten Gebieten wie z.B. National und State Parks oder in der Nähe von Sehenswürdigkeiten. Die Preise sind erschwinglich, es bestehen aber oft nur begrenzte Kapazitäten. „Wildes“ campen ist in diesen Gebieten nicht erlaubt.
Während der Ferien- und Reisezeit sowie an den Wochenenden sind die staatlichen Campgrounds grundsätzlich innerhalb kurzer Zeit ausgebucht. Und weil wir in solchen Gebieten oft einen bestimmten Stellplatz insbesondere auch für mehrere Tage am Stück sicher haben wollen, kommen wir leider an einer frühzeitigen Reservierung nicht vorbei.
Kurz gesagt … reserviert man nicht, hat das den Vorteil, dass man keinem strengen Zeitplan folgen muss und kann, wo es einem gefällt, auch länger bleiben. Geht es einem um Sicherheit und möchte nicht lange suchen, kann eine Reservierung sinnvoll bzw. erforderlich sein.
Karte der Campgrounds


Viel Spaß bei den Vorbereitungen!! Wir wären gerne noch einmal mit dem Womo unterwegs.